Offener Bereich

Im offenen Bereich ist jedes Mädchen und jeder Junge ab 8 Jahren herzlich willkommen. Neben diversen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten, z.B.

• Kickern und Billard spielen
• Internetcafe
• Kochen und Backen
• PS3
• verschiedene Kreativangebote
• Nutzung der Werkstatt
• Gesellschafts- und Brettspiele
• Tischtennis/Volleyball

können sich die Kinder und Jugendlichen mit Freunden treffen oder einfach nur Musik hören. Wir bieten unsere Hilfe z.B. in persönlichen Gesprächen an, um aktuelle Probleme und Schwierigkeiten zu bewältigen. Dazu gehört beispielsweise Stress mit den Eltern, Probleme mit Freunden oder in der Schule und Liebeskummer. Es gibt die Möglichkeit in unseren Räumlichkeiten in Ruhe Hausaufgaben zu erledigen und sich auf anstehende Arbeiten vorzubereiten (nähere Infos zur Betreuung siehe Päd. MT). Ebenfalls kann man sich im „mittendrin“ Rat und verschiedene Informationen über die geeignete Berufswahl einholen. Die Mitarbeiter wirken unterstützend bei Bewerbungsschreiben, Bewerbungstraining und der Ausbildungs- und Stellensuche. Das „mittendrin“ ist Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, aber auch für Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Gespräche, Hilfestellung und Beratung finden auf freundschaftlicher Basis statt. Offene Kinder- und Jugendarbeit im „mittendrin“ ist u.a.:

• Treffpunkt für Kinder und Jugendliche
• sinnvolle Freitzeitgestaltung für jedes Alter
• Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
• Möglichkeit der Mitverwaltung und Teilhabe
• Ausbau und Entwicklung von sozialer und emotionaler Kompetenz
• Fähigkeit zur Kommunikation erlernen sowie Stärkung des Selbstvertrauens
• Beziehungsarbeit auf Augenhöhe

Auch spielt die geschlechstspezifische Arbeit und Genderarbeit im offenen Bereich eine wichtige Rolle. Es geht nicht einzig darum Mädchen und Jungen jeweils eigene Räume und Angebote zu bieten. Es geht vielmehr um eine bewusste Auseinandersetzung mit den Werten und Normen unserer Gesellschaft und was jeder einzelne für sich daraus machen kann. Eine der Aufgaben in der Genderarbeit ist es Vorurteile abzubauen, sie in Frage zu stellen und den Jugendlichen eine Vielfalt an Möglichkeiten anzubieten, Mädchen oder Junge zu sein. Gute Genderarbeit zeichnet sich nicht durch die Häufigkeit durchgeführter Workshops aus, sondern durch ihre Nachhaltigkeit im Alltag. Viele Entwicklungen bei den Jugendlichen werden auf diese Weise von uns begleitet, manche von ihnen sind durch Workshops angestoßen worden, andere geschehen eher im Stillen. Jugendarbeit für und mit beiden Geschlechtern muss aber auch durch geschlechtsspezifische Ansätze ergänzt werden. Aus diesem Grund werden im „mittendrin“ spezielle Angebote für Mädchen und Jungen entwickelt, um entsprechende Freiräume zu schaffen und gezielt auf Geschlechterprobleme eingehen zu können, mehr unter „Gruppen im offenen Bereich“.